Beschreibung
Gesamtlaufzeit: 83 h
Tonqualität: gut - befriedigend
Die jüdischen Wurzeln des Neuen Testaments Das Neue Testament ist ohne
Einbezug seiner jüdischen Wurzeln nicht vollumfänglich zu verstehen. Es ist hier
nun das erste Mal, dass die jüdische Überlieferung als massgebende Grundlage für
die Deutung benützt wird und zwar in einer für Nicht-Juden gut verständlichen
Art. Weinreb geht zudem sehr genau, geradezu minutiös vor, d.h. bei allen
Evangelien bleibt er ganz nah am Text. Dadurch werden dann nicht nur die sehr
feinen Verästelungen des jüdischen Wurzelwerkes - tief verankert in den
unzähligen Kommentaren - im Neuen Testament erlebbar; die neue Dimension des
Wesens des Christentums kann zudem zum ersten Mal anders - vielleicht weniger
ausschliesslich und missionarisch, und dafür wirklich von einer unmittelbaren
Liebe her - verstanden werden.
Es wird dabei nachvollziehbar, dass diese
scheinbar so verschiedenen Wege des Judentums und Christentums in ihrem Wesen
ganz nah sind. Allen, die Unterschiede betonenden Konstrukten zum Trotz. Diese
Vorträge zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie den Rahmen des üblichen
jüdisch-christlich Religiösen sprengen und dass hier ein Drittes, Neues, sehr
Universelles und zugleich herzlich Menschliches spürbar wird, das sich auch auf
neue Art mit der Welt verbinden möchte.
Die Besprechung endet mit Kapitel
18.
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